Johannes Beham und Christoph Goldstein lernten sich 2020 kennen, entdeckten sofort ihre innige musikalische Seelenverwandtschaft und konzertieren seit 2021 als „Duo Beham Goldstein“ im Rahmen bekannter Festivals wie den „Europäischen Wochen Passau“, der „AMMERSEErenade“ oder dem „Internationalen Südböhmischen Musikfestival“ etc., in vielen Konzertsälen Bayerns: z. B. im Rathausprunksaal in Landshut, im Kaisersaal des Klosters Wettenhausen, im Saal der Europäischen Wochen in Passau, im Herzogssaal Straubing, im Bürgersaal Plattling, in der Stadthalle Landau, im Schloss Nymphenburg, aber auch in Dresden und Berlin. Konzertreisen führten und führen sie in viele Städte Bayerns, Baden-Württembergs, Mittel- und Norddeutschlands sowie ins benachbarte Ausland etwa nach Polen, und Tschechien. 2024 haben die beiden Musiker ihre erste gemeinsame CD mit dem Titel „Musikalische Zeitreise“ veröffentlicht. Darauf sind große Sonaten und kleine Meisterwerke von Mozart, Schubert, Vaňhal, Elgar, Brahms und Saint-Saëns zu hören. Kritiker loben das Duo Beham Goldstein für ihr „perfektes Zusammenspiel“, ihren „warmen und sinnlichen Klang“, ihre ausgeklügelten Programme und ihr soziales Engagement, mit dem sie regelmäßig Musik in soziale Einrichtungen bringen und Benefizkonzerte geben. Regelmäßig führen sie etwa Mozarts Konzerte für Violine, Klavier und Orchester D-Dur KV 315f (rekonstruiert und vervollständigt von Philip Wilby) und C-Dur KV 299 (Fassung für Violine, Klavier und Orchester von Viktor Kissine) auf. Sie werden bei ihrer Konzerttätigkeit vom Verein Initiative für Musik e. V. unterstützt.

Christoph Goldstein studierte Violine, Viola, Dirigieren, Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Mit seinem Duopartner Johannes Beham konzertiert er in ganz Deutschland und im europäischen Ausland. In Landshut leitet er ein Sinfonieorchester und das Niederbayerische Kammerorchester, mit dem er etwa zusammen mit seinem Duopartner Konzertreisen durch Süddeutschland unternimmt. Christoph Goldstein spielt eine Violine des Florentiner Geigenbauers Gasparo Piattellini aus dem Jahr 1765 und eine Violine des Mittenwalder Geigenbauers Georg Klotz (1687–1737) sowie eine Bratsche des Füssener Geigenbauers Simpert Niggel (1710–1785).
Zudem widmet sich Christoph Goldstein der Erforschung musikwissenschaftlicher und musikpädagogischer Fragestellungen. Im November 2024 hat er an der Universität Regensburg eine Dissertation über den Komponisten, Musikschriftsteller und Musikpädagogen August Halm (1869–1929) mit dem Titel „Halm giebt den Menschen neue Ohren. – Untersuchungen zu August Halms Biographie, Violinübung und kompositorischem Schaffen“ eingereicht. Die Arbeit wird 2026 im Bärenreiterverlag erscheinen. 2026 erscheint zudem ein Auswahlband mit Aufsätzen des Berliner Musikwissenschaftlers Michael Zimmermann (1941–1994), den Christoph Goldstein als Herausgeber betreut.Christoph Goldstein publiziert regelmäßig in Zeitungen, etwa Neue Musikzeitung und Fachzeitschriften, beispielsweise Üben&Musizieren oder Diskussion Musikpädagogik und schreibt für Lexika wie Musik in Geschichte und Gegenwart.
